Auswahlhilfe für Gleitlager
Diese Auswahlhilfe arbeitet im Ausschlussverfahren, nicht mit Empfehlungen. Jeder der fünf Filter streicht die Werkstoffe, die einen genannten Grenzwert nicht einhalten; was alle fünf besteht, ist Ihre engere Wahl. Die meisten Anwendungen schrumpfen so in wenigen Minuten auf zwei oder drei geeignete Produkte.
Beginnen Sie mit der Randbedingung, die erkennbar am härtesten ist. Läuft das Gelenk bei 260 °C, streicht die Temperatur mehr Kandidaten als alles andere und gehört an den Anfang; lässt das Gehäuse 1 mm radialen Bauraum, beginnen Sie beim Bauraum. Die Filter sind voneinander unabhängig und lassen sich in beliebiger Reihenfolge anwenden.
- Belastung: Die Richtung bestimmt die Bauform (Zylinderbuchse, Anlaufscheibe, Bundbuchse), die Flächenpressung p = F ÷ (d × L) streicht Werkstoffe
- Bewegung: Für Schwenk- und Start-Stopp-Betrieb gelten niedrigere Grenzwerte als für dauernde Drehbewegung
- Schmierstoffzugang: Was im Betrieb wirklich geschieht – nicht, was der Wartungsplan vorsieht
- Temperatur: Dauer-, nicht Spitzentemperatur; bei Polymeren der entscheidende Filter
- Bauraum: Eine radiale Wand unter 2,5 mm streicht gedrehte Bronze, unter 0,9 mm jedes Standardprodukt

Filter 1: Lastrichtung und Lasthöhe
Die Richtung bestimmt die Bauform. Nur Radiallast: eine Zylinderbuchse. Nur Axiallast: eine Anlaufscheibe. Radial- und Axiallast: eine Bundbuchse oder eine Zylinderbuchse plus Anlaufscheibe. Radiallast mit Winkelversatz: ein Gelenklager – das führen wir nicht. Ist die Axiallast nennenswert und nicht nur beiläufig, nehmen Sie eine eigene Anlaufscheibe statt eines Bundes: Ein Bund leitet die Axiallast über den Bundansatz, und dieser Ansatz ist der schwächste Querschnitt.
Die Lasthöhe streicht Werkstoffe. Berechnen Sie zuerst die spezifische Belastung: p = Kraft (N) ÷ (Bohrungsdurchmesser × Lagerlänge, in mm). Vergleichen Sie diesen Wert mit dem dynamischen Grenzwert (bewegte Last) jedes Werkstoffs, wenn sich die Welle unter Last bewegt – und nur bei einem Gelenk, das im Stillstand belastet wird, mit dem statischen Grenzwert. Statischer und dynamischer Grenzwert unterscheiden sich um den Faktor drei bis fünf und sind nicht austauschbar.
| Spezifische Belastung p, Welle bewegt | Verbleibende Werkstoffe |
|---|---|
| Bis 14 N/mm² | Alle Werkstoffe, auch Sinterbronze (JBM-700) und massive Kunststoffe |
| 14–25 N/mm² | Alle außer Sinterbronze und Kunststoffen |
| 25–40 N/mm² | Gerollte Bronze (JBM-090), Graphitbronze (JBM-650), PTFE (JBM-10), POM (JBM-20), Bimetall (JBM-800), Stahl; Gussbronze nur mit vollem Ölfilm |
| 40–60 N/mm² | Graphitbronze, PTFE-Verbund, POM-Verbund, Bimetall, gehärteter Stahl |
| 60–150 N/mm² | Bimetall mit Öl oder Fett (150), POM-Verbund geölt (140), Graphitbronze 650W3 (100 bei 0,1 m/s), gehärteter Stahl |
| 150–250 N/mm² | Gehärteter Stahl JBM-ST (250 bei 0,1 m/s); Verbundwerkstoffe nur bei ruhender Last |
| Über 250 N/mm² | Lagerlänge oder Durchmesser vergrößern; kein Standardprodukt kommt infrage |
Dynamische Grenzwerte der Produktseiten: Gussbronze 25 (45 statisch), gerollte Bronze 40 (120 statisch), PTFE 60 (250 statisch), POM 60 schwenkend / 140 geölt (250 statisch), Bimetall 150, Graphitbronze 50–100, Sinterbronze 14, Stahl 250.
Filter 2: Bewegungsart
Die Bewegungsart ändert den maßgebenden Grenzwert und in manchen Fällen auch das Schmierelement. Schwenkbetrieb beansprucht ein Lager bei gleicher Last stärker als dauernde Drehbewegung, weil sich am Umkehrpunkt nie ein hydrodynamischer Film aufbaut und diese Stelle ständig unter Last steht; deshalb liegt der Grenzwert eines Verbundgleitlagers für Schwenkbewegung bei etwa einem Viertel seines statischen Grenzwerts. Häufiges Anfahren und Anhalten verlangt ein anderes Schmierelement als Dauerbetrieb: Durchgangsbohrungen bauen beim Anlauf schnell einen Ölfilm auf, Schmiertaschen halten das Fett länger zwischen zwei Wartungsintervallen.
| Bewegung | Maßgebender Grenzwert | Bevorzugte Werkstoffe |
|---|---|---|
| Dauernde Drehbewegung | Dynamische Belastung und pv-Wert | Bimetall im Öl (pv 10), Sinterbronze bei leichter Last, PTFE-Verbund bei niedrigem pv-Wert |
| Schwenkbewegung | Grenzwert für Schwenkbewegung | PTFE-Verbund (60 N/mm²), POM-Verbund (60 N/mm² trocken, mehr mit Öl), gerollte Bronze (40 N/mm²) |
| Hin- und hergehend, hohe Querkraft | pv-Wert und Kantenlast | PTFE-Verbund (Zylinderausführung JBM-1D, im Medium geschmiert), PTFE auf Bronzegewebe (JBM-FR) |
| Häufiges Anfahren und Anhalten | Anlaufreibung (Losbrechmoment) | Gerollte Bronze mit Durchgangsbohrungen (JBM-092), PTFE-Verbund |
| Langsames Takten oder nahezu ruhend | Statische Belastung, Fressbeständigkeit | Graphitbronze (JBM-650), gehärteter Stahl (JBM-ST), POM-Verbund |
Filter 3: Schmierstoffzugang im Betrieb
Über diesen Filter entscheidet, was im Betrieb realistisch geschieht – nicht, was der Wartungsplan vorsieht. Gerollte Buchsen mit geprägten Schmiertaschen werden oft als selbstschmierend bezeichnet, brauchen aber Fett bei der Montage und Nachschmierung im Betrieb. Kann das Gelenk tatsächlich nicht geschmiert werden, prüfen Sie, ob das Produkt für Trockenlauf freigegeben ist, statt sich auf die Kategoriebezeichnung zu verlassen.
In einem Fall schadet Schmierung mehr, als sie nützt. In abrasiver Umgebung bindet Fett Staub und Splitt und hält ihn als Schleifpaste in der Kontaktzone fest, während eine trockene Gleitfläche den Schmutz passieren lässt. Land-, Steinbruch- und Baumaschinen erreichen mit trockenlaufendem Verbundgleitlager oder Graphitbronze häufig eine längere Lebensdauer als mit gefetteter Bronze – trotz des niedrigeren nominellen Belastungsgrenzwerts.
| Zugang im Betrieb | Verbleibende Werkstoffe |
|---|---|
| Keiner: abgedichtet oder unerreichbar | PTFE-Verbund (JBM-10), Graphitbronze (JBM-650), Sinterbronze (JBM-700), PTFE auf Bronzegewebe (JBM-FR), massive Kunststoffe |
| Nur Fett bei der Montage | Wie oben, zusätzlich POM-Verbund (JBM-20) und gerollte Bronze mit Schmiertaschen (JBM-090) |
| Regelmäßiges Nachschmieren möglich | Wie oben, zusätzlich Bimetall mit Fett (Serie JBM-800), Gussbronze (JBM-600), gerollte Bronze mit Bohrungen (JBM-092), gehärteter Stahl |
| Umlaufschmierung mit Öl | Alle Werkstoffe; Bimetall im Öl erreicht pv 10 N/mm²·m/s, POM-Verbund pv 22 |
Filter 4: Temperatur
Die Temperatur ist oft der entscheidende Filter und kann die engere Wahl auf einen einzigen Werkstoff reduzieren. Standard-POM-Verbund endet bei +130 °C – der häufigste Grund, warum ein Werkstoff an dieser Stelle ausscheidet; massive Kunststoffe scheiden noch früher aus. Dauer- und Spitzentemperatur sind zwei verschiedene Angaben: Legen Sie die Buchse für die Dauertemperatur aus und stellen Sie sicher, dass die Spitzen innerhalb des Grenzwerts bleiben, statt einen Mittelwert aus beiden zu bilden.
| Betriebstemperatur | Verbleibende Werkstoffe |
|---|---|
| Unter −40 °C | PTFE-Verbund (bis −195 °C), gerollte Bronze (bis −100 °C) |
| −40 bis +90 °C | Alle Werkstoffe |
| +90 bis +130 °C | Alle außer Sinterbronze mit Standardöl und den meisten massiven Kunststoffen |
| +130 bis +200 °C | Gussbronze, gerollte Bronze, Graphitbronze, PTFE-Verbund, Bimetall (begrenzt durch den Schmierstoff), gehärteter Stahl |
| +200 bis +250 °C | Gussbronze, Graphitbronze Sorte 650, PTFE-Verbund, PTFE auf Bronzegewebe |
| +250 bis +280 °C | PTFE-Verbund (JBM-10), Graphitbronze in Aluminium- oder Zinnbronze-Sorten |
| +280 bis +400 °C | Graphitbronze aus Aluminiumbronze (650S2) oder Zinnbronze (650S3) mit Hochtemperatur-Einlagen |
Filter 5: Bauraum
Der radiale Abstand zwischen Welle und Gehäuse bestimmt die Wandstärke, und die Wandstärke streicht ganze Fertigungsverfahren. Auch die Standard-Bohrungsbereiche grenzen die Wahl ein; Sonderabmessungen und Sondertoleranzen werden jedoch in jedem Werkstoff nach Zeichnung gefertigt – eine Abmessung außerhalb der Reihe ist deshalb eine Frage fürs Angebot, kein Ausschlusskriterium.
Ein ausgeschlagenes Gehäuse gehört an diese Stelle. Weil gerollte und Verbundbuchsen ab etwa 1 mm eine präzise Wand halten, lässt sich eine verschlissene Bohrung oft auf Übermaß aufspindeln und mit einer dünnwandigen Buchse bestücken, statt das Gehäuse zu ersetzen oder auszubuchsen.
| Verfügbare radiale Wand | Verbleibende Werkstoffe | Standard-Bohrungsbereich |
|---|---|---|
| Unter 0,9 mm | Kein Standardprodukt; dünnwandige Sonderausführung | — |
| 1,0 mm | Gerollte Bronze, Bimetall, PTFE- und POM-Verbund | Ø 6–30 mm in der Bandreihe |
| 1,0–2,5 mm | Alle gerollten und Verbund-Bauarten | PTFE Ø 6–300, POM Ø 10–280, gerollte Bronze Ø 10–300, Bimetall Ø 10–150 mm |
| Über 2,5 mm | Gedrehte Bronze (JBM-600), Graphitbronze, Sinterbronze, gehärteter Stahl, Kunststoffe | Bronze Ø 3–1000 mm; Reihe nach ISO 4379 Ø 6–200 mm |
Abschließende Prüfung: die Welle
Die Welle ist kein Auswahlkriterium, kann aber eine Wahl kippen, die alle fünf Filter bestanden hat. Klären Sie die Gegenlauffläche, bevor Sie die Zeichnung freigeben. Lässt sich das Gegenstück nicht härten, kommen PTFE-Verbund und Gussbronze ohne gehärtete Welle aus – und eine eingesparte Wärmebehandlung an der Welle wiegt den Preisunterschied der Buchse häufig auf. Die Parallelität zwischen Welle und Buchse ist in jedem Fall über die gesamte Lagerbreite innerhalb von 0,02 mm zu halten.
| Gewählter Werkstoff | Wellenhärte | Wellenoberfläche Ra |
|---|---|---|
| PTFE-Verbund (JBM-10) | Keine Härtung erforderlich; gehärtet, wo die Belastung es zulässt | 0,2–0,4 µm |
| POM-Verbund (JBM-20) | Gehärtet empfohlen für den geölten Grenzwert von 140 N/mm² | 0,4–0,8 µm |
| Bimetall, Zinn- und Bleibronzen (JBM-800/820/830/840) | ≥ 53 HRC | 0,32–0,63 µm |
| Bimetall CuPb24Sn4 (JBM-810) | ≥ 45 HRC | 0,32–0,63 µm |
| Gerollte Bronze CuSn8 (JBM-090/092) | Gehärtet; das Band hat 110–150 HB | 0,4–0,8 µm |
| Gussbronze C93200 (JBM-600) | Ungehärteter Stahl zulässig | 0,4–0,8 µm |
| Graphitbronze, gehärteter Stahl | Gehärtet, härter als die Grundlegierung (≥ 210 HB bei Sorte 650) | ≤ 1,6 µm bei Graphitbronze; gehärteter, geschliffener Bolzen bei Stahl |
Rechenbeispiel
Ein Auslegerdrehpunkt an einer Baumaschine: Bolzen Ø 60 mm, Lagerlänge 50 mm, Spitzenlast 180 kN, Schwenkbewegung über rund 40° bei niedriger Geschwindigkeit, Fett bei der Montage, danach nicht zuverlässig, Umgebungstemperatur bis +80 °C, 5 mm radialer Bauraum.
Filter 1: p = 180.000 ÷ (60 × 50) = 60 N/mm². Gussbronze (25 dynamisch), gerollte Bronze (40) und Sinterbronze scheiden wegen der Lasthöhe aus; die Last ist radial und braucht eine axiale Fixierung, also ist eine Bundbuchse angezeigt. Filter 2: Schwenkbetrieb, es gilt der Grenzwert für Schwenkbewegung. 60 N/mm² liegt genau auf dem Grenzwert von PTFE-Verbund und trockenem POM-Verbund, beide sind also grenzwertig; Bimetall (150) und Graphitbronze 650W3 (100) haben Reserve. Filter 3: Fett bei der Montage, danach unzuverlässig – das spricht für einen Werkstoff, der seinen Schmierstoff speichert oder keinen braucht: POM-Verbund (Schmiertaschen), Graphitbronze oder Bimetall mit reichlicher Fettfüllung; PTFE ist wegen der Last bereits zurückgestellt. Filter 4: +80 °C streicht nichts. Filter 5: 5 mm radialer Bauraum sind großzügig und streichen ebenfalls nichts.
Engere Wahl: eine Bundbuchse aus Bronze mit Graphiteinlagen (650W3) oder eine Bimetall-Bundbuchse (JBM-800F), bei der Montage gefettet. Graphitbronze braucht überhaupt kein Fett und verträgt eine staubige Baustelle; Bimetall trägt mehr Last und kostet in Serie weniger, hängt aber von der Fettfüllung ab. Die entscheidende Frage lautet: Ist die Baustelle staubig und der Schmierplan wirklich unzuverlässig – dann Graphitbronze. Oder zählen die Stückkosten in der Serie – dann Bimetall.
Typische Auswahlfehler
Die Schmiernut auf den trockenlaufenden Ersatz übertragen: Ein Nutbild, das von einem alten Bronzeteil übernommen wird, nimmt einem Verbundgleitlager Tragfläche weg und bringt nichts – selbstschmierende Werkstoffe brauchen eine glatte Bohrung. Ein bewegtes Gelenk nach dem statischen Grenzwert auslegen: Statischer und dynamischer Grenzwert unterscheiden sich um den Faktor drei oder mehr; bewegt sich die Welle unter Last, gilt der statische Wert nicht. Die freie Bohrung für die Einbaubohrung halten: Gerollte und Verbundbuchsen werden mit Übermaß geliefert und erreichen ihr Betriebsmaß erst nach dem Einpressen in ein H7-Gehäuse. Die Schmiernut in die belastete Zone legen: Die Nut entlastet genau den Druck, der die Welle trägt; Nuten und Zuführbohrungen gehören in den unbelasteten Teil der Bohrung. Allein nach dem Buchsenpreis wählen: Das Härten der Welle, ein Schmierplan und der Stillstand, wenn dieser Plan nicht eingehalten wird, stehen alle nicht im Angebot für die Buchse – und übersteigen es häufig.
Was in die Anfrage gehört
Die fünf Filter grenzen das Feld ein, sechs Angaben schließen es: Wellendurchmesser, Gehäusebohrung und Lagerlänge – oder eine Zeichnung; die Last in Newton und ob sie ruhend, drehend oder schwenkend wirkt; Gleitgeschwindigkeit oder Schwenkfrequenz und Schwenkwinkel; Dauer- und Spitzentemperatur im Betrieb; die Schmierung bei der Montage und im Betrieb; und die Umgebung: Verschmutzung, Chemikalien, Reinigung mit Wasserstrahl, Lebensmittel- oder Medizinkontakt. Senden Sie diese Angaben mit einer Zeichnung oder einer vorhandenen Teilenummer, und Sie erhalten eine Spezifikation mit den Alternativen und der Begründung. Sonderabmessungen und Sondertoleranzen fertigen wir in jedem Werkstoff auf Bestellung.
Prüfen Sie p, v und pv mit dem Gleitlager-pv-Rechner gegen die Grenzwerte jedes Werkstoffs, bevor Sie die Anfrage senden.
Häufige Fragen
Welcher Buchsenwerkstoff ist der beste?
Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Wenden Sie die fünf Filter an (Belastung, Bewegung, Schmierstoffzugang, Temperatur, Bauraum) und prüfen Sie die Welle; was übrig bleibt, ist die engere Wahl – und Zeichnung und Einsatzbedingungen entscheiden zwischen den Kandidaten.
Was ist der Unterschied zwischen statischer und dynamischer Belastbarkeit?
Der statische Grenzwert gilt für ein Gelenk, das im Stillstand belastet wird; der dynamische Grenzwert gilt, wenn die Welle unter Last dreht, schwenkt oder gleitet, und liegt drei- bis fünfmal niedriger. Sobald sich die Welle bewegt, rechnen Sie mit dem dynamischen Wert.
Welche Buchsen laufen ohne Schmierung?
PTFE-Verbund (JBM-10), Bronze mit Graphiteinlagen (JBM-650), ölgetränkte Sinterbronze (JBM-700), PTFE auf Bronzegewebe und massive Kunststoffe. Gerollte Bronze mit Schmiertaschen und POM-Verbund brauchen Fett bei der Montage; Gussbronze und Bimetall brauchen Fett oder Öl im Betrieb.
Wie berechnet man die Belastung einer Buchse?
Radialkraft in Newton geteilt durch die projizierte Fläche, Bohrungsdurchmesser × Lagerlänge in mm, ergibt die spezifische Belastung p in N/mm². Bewegt sich die Welle, vergleichen Sie p mit dem dynamischen Grenzwert des Werkstoffs.
Muss die Welle gehärtet sein?
Bei Bimetall (≥ 53 HRC, ≥ 45 HRC bei CuPb24Sn4), gerollter Bronze, Graphitbronze und gehärteten Stahlbuchsen: ja. PTFE-Verbund und Gussbronze C93200 laufen auf ungehärtetem Stahl.
Senden Sie die sechs Angaben. Sie erhalten eine Spezifikation.
Abmessungen oder Zeichnung, Last und Lastart, Geschwindigkeit, Temperatur, Schmierung und Umgebung. Sonderabmessungen fertigen wir in jedem Werkstoff auf Bestellung; Muster sind kostenlos.
